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Verica, bitte melde dich!

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Nach dieser Riesen-Reise schlummern natürlich schon neue Träume für künftige Abenteuer, einer davon wurde mit Mitpilgerin Verica angebrütet, dazu müßte sie sich aber bitte melden, ich habe ihre Daten nicht! Es wäre super schön, könnten wir unseren ausgedachten Blödsinn wirklich wahr machen. Wer dranbleibt, wird auch erfahren, worum es geht... stay tuned! einer unserer Treffpunkte...

Heimfahrt und Resümee

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  So gern wäre ich noch geblieben, wenigstens einen Tag… am Strand sitzen, aufs Meer schauen, schreiben…. Oder einfach NIX tun… das wärs gewesen. Nur leider hatte das Stallpersonal daheim dringenden Bedarf an meiner Wenigkeit. Die gesundheitliche Lage war immer noch angespannt, so packte ich seufzend am Folgetag meine sieben Zwetschgen und die Ponys ins Gespann und machte mich auf den Weg nach Hause. Alleine, ohne meine Freundin, die hatte einen Flug nach Hause ab Vigo gebucht! Tja… Half nicht, aber ich war ja heilfroh, und dankbar, dass mein Auto wieder klaglos lief und ich nicht in der Weltgeschichte herumgondeln mußte, um den Hänger zu holen. So hieß es Abschied nehmen von ihr und meinen lieben Gastgebern, zum Trost hatten wir bereits einen Gegenbesuch bei mir vereinbart. Zunächst hieß es noch Heu für den Hänger organisieren. Irina wußte, im Lagerhaus in Cee gab es Heu in Kleinballen, auch wenn man das Personal erst noch davon in Kenntnis setzen musste, auf den zweiten Anl...

Am Ziel

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Ungewohnt ausgeschlafen und noch ungewohnter mit privatem Frühstück im Bauch war die schwere Frage, was machen wir heute? Gleich ein Ritt zum Faro oder später, oder zum Strand? So sehr man zielstrebig sein kann, sofern und solange man ein Ziel hat, umso schwieriger ist es, sich zu entscheiden, wenn man bereits am Ziel ist! Das heißt – ganz nun ja nicht, denn der wirkliche, tatsächliche, absolute Nullpunkt des Camino wartet draußen am Leuchtturm. Der in Santiago sei quasi nur Fake, sagt man, der „echte“ Camino endet in Fisterra. Ich wurde aufgeklärt, dass der ganze Weg ein uralter keltischer Pfad sei, an dessen Endpunkt Sonnen- und Mondrituale durchgeführt worden waren, bevor sich die Kirche die Pilger-Tradition auf die Fahnen schrieb und den guten Apostel Jakob für ihre Zwecke zum Zugpferd für Millionen von Pilgern machte. Ob er da in Santiago nun wirklich liegt, wer weiß das schon. So war es also doch keine Frage, was wir zuerst machen – auf die Pferde und rauf zum Turm. Diesm...

... bis zum Meer

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  Heute sollte es also zum Meer gehen, die wirklich letzte Etappe, denn vom Ende der Welt (finis terrae) geht es nicht weiter, außer man schwimmt. Und dann käme man nach Amerika, aber will man das? Mein Bedarf an Wildem Westen war jedenfalls überschaubar geworden, als ich mich an die letzte Strecke machte, die Ponys satt und vollgefressen, das Wetter gut, das Frühstück akzeptabel, der Weg schön. Die Sonne strahlte warm vom Himmel, als ich die letzten ca 30 Kilometer in Angriff nahm. Heute mal keine Irritationen jedweder Art, nur noch weitergehen und ankommen, an einem Platz, der mich schon fast sehnsüchtig erwartete - welch ein Unterschied! Ich war gespannt darauf, meinen Reise-Engel endlich persönlich kennenzulernen. Auf Sand/Schotterwegen mit schattigem Baumbestand näherten wir uns Schritt für Schritt Fisterra. An manchen Stellen konnte ich in der Ferne schon tiefes Blau sehen – war das schon das Meer? Beim nächsten Aussichtspunkt war es klar: ja! Immer größer wurden die bl...