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Das Ende der Welt

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  „Am dritten Tag passiert meistens was Blödes“, so die Erkenntnis zweier bekannter Long Rider. So wie damals in Passau beispielsweise, ja das war nicht schön mit dem BMW. Heute am dritten Überstellungstag war der einzige Minuspunkt, dass eine Mitreiterin wegen Migräne ausfiel. So gespannt wir auch auf das Blöde waren, es kam nur gemäßigt daher. Nach ausgiebigem, heute etwas späterem Frühstück im Haus der Pferde mit Islandreiter-Insider-Ratsch, wo man sowieso schon schwer loskommt, kratzten wir den Ponys den Sand aus dem Fell, es hatte in der Nacht geregnet (eigentlich bereits gestern punktgenau bei der Ankunft) und in der Früh noch leicht geschneit. Das schockte mich nicht wirklich, lieber ist mir eine Schneiblerei als waagrechter Regen. Es hörte aber eh auf. Das Geunke des Hausherrn über schlechte Wettervorhersage nahm ich eh nicht ernst. Sein Kommentar zu unserem Aufzug (Kathi mit zwei Handpferden, ich mit dem Packpferd): „da werns aber schön blöd schauen, die Leute“… Hätten...

Flott im flow

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  Für den zweiten Tag hatten wir uns viel vorgenommen – daher Tagwache um sechs, es wurde eh schon hell. Pferdchen füttern, nochmal Heu geben, Zweibeiner-Frühstück. Dann das Übliche – packen, wiegen, Pferde putzen und satteln, eigentlich sollte man meinen, dass seit gestern klar sein müsste, was genau wohin kommt, aber am Ende ist es dann doch immer wieder eine Herausforderung, alles so unterzubringen, wie es gestern war. Daher leider kein Zeitvorsprung zum Vortag, wir kamen gleich früh oder soll man sagen spät los. Heute warteten die Herausforderungen gleich am Anfang auf uns: die erste kam bald nach der Ruine Kollmitz auf uns zu: eine Bachquerung. Die lieben Tierchen wollten nicht gleich ins Wasser gehen, da stieg Kathi kurzerhand ab und führte sie durchs Wasser stapfend einfach darüber – mit dem Kommentar „kein Wanderritt ohne nasse Füße“ … ah ja… Wir anderen blieben zum Glück trocken, es gab eine Holzbrücke. Danach konnten wir wieder weiter durch den Wald. Nach Querung der Th...

Es geht wieder los!

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  Liebe Blogleser, es gab ja seit eineinhalb Jahren kein neues Abenteuer auf vier/acht Hufen, aber jetzt ist es wieder soweit! Das Wanderreitfieber griff wieder um sich und hat mich auf gleich sechs Isländern vom Weinviertel Richtung Westen geschickt. Diesmal bin ich nicht mit meinen Isis unterwegs, sondern mit denen meiner neuen Mitbewohnerin Kathi, die ins Mühlviertel übersiedeln. Bei den derzeitigen Spritpreisen durchaus die bessere Option! Dauert zwar ein Weilchen, stillt aber definitiv wieder die Wanderlust. Am Montag ging es los mit Ponys und Sattelzeug herrichten, und am Dienstag mit dem Hahnenschrei ritten wir vom Manhartsberg Richtung Westen (die Richtung kenne ich immerhin schon), wir, das heißt Kathi, zwei Mitreiter und ich mit zwei Handpferden, wovon eines den Packsattel trägt mit unseren Fressalien und Schlafsäcken. Ich musste mich farblich nicht umgewöhnen und bekam Hryna, eine knuffige Rappstute, die eine coole Socke ist. Mein neues Navi (es heißt Gabriel, genann...