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Es geht wieder los!

  Liebe Blogleser, es gab ja seit eineinhalb Jahren kein neues Abenteuer auf vier/acht Hufen, aber jetzt ist es wieder soweit! Das Wanderreitfieber griff wieder um sich und hat mich auf gleich sechs Isländern vom Weinviertel Richtung Westen geschickt. Diesmal bin ich nicht mit meinen Isis unterwegs, sondern mit denen meiner neuen Mitbewohnerin Kathi, die ins Mühlviertel übersiedeln. Bei den derzeitigen Spritpreisen durchaus die bessere Option! Dauert zwar ein Weilchen, stillt aber definitiv wieder die Wanderlust. Am Montag ging es los mit Ponys und Sattelzeug herrichten, und am Dienstag mit dem Hahnenschrei ritten wir vom Manhartsberg Richtung Westen (die Richtung kenne ich immerhin schon), wir, das heißt Kathi, zwei Mitreiter und ich mit zwei Handpferden, wovon eines den Packsattel trägt mit unseren Fressalien und Schlafsäcken. Ich musste mich farblich nicht umgewöhnen und bekam Hryna, eine knuffige Rappstute, die eine coole Socke ist. Mein neues Navi (es heißt Gabriel, genann...

Epilog in Spanien

Während ich noch durch die Blogbeiträge forstete und diese Bücher-lesbar umgestaltete, tauchte mein Engel Irina nach dem Heimaturlaub bei mir zu Hause auf und sprach eine erneute Einladung zum Ende der Welt aus - welche um die Tag-und-Nachtgleiche eingelöst wurde. Weil ich ja so wenig Zeit gehabt hatte, das Ende der Welt tatsächlich zu genießen, holte ich das im März 2025 einfach nach. Auf einem - zugegeben, leicht verrückten - road trip mit meiner Freundin nach Fisterra durfte ich auch wieder die leicht seltsame spanische Art erleben, die den Reisenden manchmal als lästigen Fremdkörper sieht - so zum Beispiel bei dem Versuch, die Kirche Sagrada Familia in Barcelona zu besichtigen. Nicht nur, dass der Eintritt stolze 23 Euro gekostet hätte, es gab keine Möglichkeit, ein Ticket bar zu kaufen. Man hätte sich eine Handy-App herunterladen müssen. Na sicher ned. Netten (bayerischen) Reisenden, die gemeinsam mit uns vor den noch verschlossenen Türen standen, ist  immerhin die Information...

Verica, bitte melde dich!

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Nach dieser Riesen-Reise schlummern natürlich schon neue Träume für künftige Abenteuer, einer davon wurde mit Mitpilgerin Verica aus Kaiserslautern angebrütet, dazu müßte sie sich aber bitte melden, ich habe ihre Daten nicht! Es wäre super schön, könnten wir unseren ausgedachten Blödsinn wirklich wahr machen. Wer dranbleibt, wird auch erfahren, worum es geht... stay tuned! einer unserer Treffpunkte...

Heimfahrt

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  So gern wäre ich noch geblieben, wenigstens einen Tag… am Strand sitzen, aufs Meer schauen, schreiben…. Oder einfach NIX tun… das wärs gewesen. Nur leider hatte das Stallpersonal daheim dringenden Bedarf an meiner Wenigkeit. Die gesundheitliche Lage war immer noch angespannt, so packte ich seufzend am Folgetag meine sieben Zwetschgen und die Ponys ins Gespann und machte mich auf den Weg nach Hause. Alleine, ohne meine Freundin, die hatte einen Flug nach Hause ab Vigo gebucht! Tja… Half nicht, aber ich war ja heilfroh, und dankbar, dass mein Auto wieder klaglos lief und ich nicht in der Weltgeschichte herumgondeln mußte, um den Hänger zu holen. So hieß es Abschied nehmen von ihr und meinen lieben Gastgebern, zum Trost hatten wir bereits einen Gegenbesuch bei mir vereinbart. Zunächst hieß es noch Heu für den Hänger organisieren. Irina wußte, im Lagerhaus in Cee gab es Heu in Kleinballen, auch wenn man das Personal erst noch davon in Kenntnis setzen musste, auf den zweiten Anl...

Am Ziel

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Ungewohnt ausgeschlafen und noch ungewohnter mit privatem Frühstück im Bauch war die schwere Frage, was machen wir heute? Gleich ein Ritt zum Faro oder später, oder zum Strand? So sehr man zielstrebig sein kann, sofern und solange man ein Ziel hat, umso schwieriger ist es, sich zu entscheiden, wenn man bereits am Ziel ist! Das heißt – ganz nun ja nicht, denn der wirkliche, tatsächliche, absolute Nullpunkt des Camino wartet draußen am Leuchtturm. Der in Santiago sei quasi nur Fake, sagt man, der „echte“ Camino endet in Fisterra. Ich wurde aufgeklärt, dass der ganze Weg ein uralter keltischer Pfad sei, an dessen Endpunkt Sonnen- und Mondrituale durchgeführt worden waren, bevor sich die Kirche die Pilger-Tradition auf die Fahnen schrieb und den guten Apostel Jakob für ihre Zwecke zum Zugpferd für Millionen von Pilgern machte. Ob er da in Santiago nun wirklich liegt, wer weiß das schon. So war es also doch keine Frage, was wir zuerst machen – auf die Pferde und rauf zum Turm. Diesm...