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Endspurt - es ist vollbracht

Gemütlich am Kar-Montag ließen wir uns luxuriöserweise Zeit mit dem Frühstücken und Fertigmachen, standen doch nur 17 Kilometer auf dem Tagesplan, und da der Wetterbericht eher mäßig gut war, warteten wir in der heimeligen Küche unserer Gastgeberin ab, bis das Wetter freundlicher würde. Den Gefallen tat es uns zwar nicht wirklich, aber um eins waren wir samt unserer Gastgeberin abrittfertig und zogen trotz gelegentlicher Schneeflocken los. Die Strecke führte uns über Kollonödt, den Zwergenweg entlang (ja, dort gibt es wirklich ganze Garten-Zwerg-Kolonien!) und St. Wolfgang an Peilstein vorbei, weiter über einige Höhenmeter nach oben, doch die Ponys ließen sich davon nicht beeindrucken, sie waren zügig unterwegs. Auch ein herzhafter Galopp war dabei. Die einzigen Klagen kamen ansatzweise von unserer Neo-Mitreiterin, die meinte, so lange noch nie auf dem Pferd gesessen zu haben…! Dafür hatten wir sie ja auch mitgenommen, denn ihre eigenen Pferde sind schon etwas älter. Heute hatten wir...

Noch mal lang

  Heute spielte uns die Zeitumstellung und die Pferdeunterbringung in die Karten. Zum einen tat uns das frühe Aufstehen so nicht weh, zum anderen gab es gefühlt früher Frühstück, und eine Stunde länger hell am Abend. Wir konnten bereits vor dem Frühstück die Pferde satteln, was super schnell ging, weil alle Sachen bereits vor Ort vor den Boxen waren. Die Zeit, die das Hin- und Herlaufen zwischen Gepäck und Ponys verbraucht, wird gern unterschätzt. Die fiel heute nicht sehr ins Gewicht. Wir kamen gut früh los und hatten auch zügiges Tempo drauf, obwohl fast nur im Schritt geritten wurde. Sowohl Rozmberk als auch Vyssi Brod konnten bei leisem Schneefall bewundert werden. Mein Sport kam heute nicht zu kurz, denn ich wollte nicht frieren auf dem Pferd. Also wurden die lieben Zausel nicht über Gebühr strapaziert, dafür wurde mir wenigstens warm beim Marschieren. Bis auf eine sumpfige Stelle am Anfang der Waldstrecke war die Gabsi-Führung heute tadellos, das bisschen nasse Schuhe war n...

Czech cowboyz

  Frisch geruht machten wir uns an die nächste Etappe, die mal etwas kürzer ausfallen sollte. Allerdings hatte sie auch manche Tücken. Zunächst peilten wir Kaplice an, an dessen Nordrand wir uns an frischen Baustellen mit kreischenden Werkzeugen vorbei wagten. Die waren jedoch harmlos im Vergleich zu einer harmlos aussehenden Brücke nach einer Überquerung der Einfallstraße. Natürlich waren alle Ponys schon gut herüben, als die kleine Betonquerung über einen Graben urplötzlich ein Pony verschlang – so sah es jedenfalls aus… Da Panik schieben keine Alternative war, sammelten wir alle verfügbaren Kräfte, um die Ärmste aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Wie immer halt, kommt in diesen Situationen der Engel des Tages und half uns Ponys halten, während der Rest dem Pony wieder auf die Beine half. Außer einer Nasenschramme nix passiert, gottlob. Möchte nicht daran denken, wie das mit einem weniger gechillten Pferd gewesen wäre. Hrynchen hingegen war gleich wieder am Gras fressen, vo...