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Vier = Drei

  Der „dritte Tag“ holte uns doch noch ein – doch zunächst begann alles wunderbar. Wir bekamen ein Rührei mit Buchteln zum Frühstück – das machte schön satt, auch wenn Frischluft-Frühstück unter 10 Grad noch gewöhnungbedürftig ist. Wie immer dauerte das Aufsatteln ewig, besonders wenn man nur zu dritt für sechs Ponys ist. Da unsere zweite Mitreiterin nicht wieder erschienen war, mußte Kathi wie gestern zwei Handpferde führen, „abschleppen“ im Falle der Frau Elli. Was aber dann auch wieder zu ungewollten Überholmanövern führte, so dass bei einer kurzen Stehpause einmal nicht nur das Packpferd, als auch Frau Elli stiften gingen, in die unendlichen Weiten der tschechischen Rinderweiden, die derzeit noch allesamt offen stehen. Na ja, fast… Heute ging es wirklich durch sehr viel „Gegend“, kaum von Menschenwerk durchzogen, wenn man von den Zäunen mal absieht. Wunderschön, ab und zu ein Teich, ein See, ein "lost place"...  Wenn das Navi nicht wäre, der Weg wäre manchmal nicht zu f...

Das Ende der Welt

  „Am dritten Tag passiert meistens was Blödes“, so die Erkenntnis zweier bekannter Long Rider. So wie damals in Passau beispielsweise, ja das war nicht schön mit dem BMW. Heute am dritten Überstellungstag war der einzige Minuspunkt, dass eine Mitreiterin wegen Migräne ausfiel. So gespannt wir auch auf das Blöde waren, es kam nur gemäßigt daher. Nach ausgiebigem, heute etwas späterem Frühstück mit Islandreiter-Insider-Ratsch, wo man sowieso schon schwer loskommt, kratzten wir den Ponys den Sand aus dem Fell, es hatte in der Nacht geregnet (eigentlich bereits gestern punktgenau bei der Ankunft) und in der Früh noch leicht geschneit. Das schockte mich nicht wirklich, lieber ist mir eine Schneiberei als waagrechter Regen. Es hörte aber eh auf. Das Geunke des Hausherrn über schlechte Wettervorhersage nahm ich eh nicht ernst. Sein Kommentar zu unserem Aufzug (Kathi mit zwei Handpferden, ich mit dem Packpferd): „da werns aber schön blöd schauen, die Leute“… Hätten sie sicher, wenn wi...

Flott im flow

  Für den zweiten Tag hatten wir uns viel vorgenommen – daher Tagwache um sechs, es wurde eh schon hell. Pferdchen füttern, nochmal Heu geben, Zweibeiner-Frühstück. Dann das Übliche – packen, wiegen, Pferde putzen und satteln, eigentlich sollte man meinen, dass seit gestern klar sein müsste, was genau wohin kommt, aber am Ende ist es dann doch immer wieder eine Herausforderung, alles so unterzubringen, wie es gestern war. Daher leider kein Zeitvorsprung zum Vortag, wir kamen gleich früh oder soll man sagen spät los. Heute warteten die Herausforderungen gleich am Anfang auf uns: die erste kam bald nach der Ruine Kollmitz auf uns zu: eine Bachquerung. Die lieben Tierchen wollten nicht gleich ins Wasser gehen, da stieg Kathi kurzerhand ab und führte sie durchs Wasser stapfend einfach darüber – mit dem Kommentar „kein Wanderritt ohne nasse Füße“ … ah ja… Wir anderen blieben zum Glück trocken, es gab eine Holzbrücke. Danach konnten wir wieder weiter durch den Wald. Nach Querung der Th...