Ein trockener Tag mit abendlichem Urlaubsfeeling


 Der 6. Tag - Stadt und Fluss mal ganz einfach

war wie gemacht fürs Wanderreiten, diesmal waren wir - auch aus der Not heraus, weil in Gillöd nicht so recht ein Datenempfang war - schon recht vermessen und planten einfach mal ca 15 km nach Westen, grad so wie wirs uns dachten, ohne einen Plan zu haben, wohin es des Nächtens gehen sollte. In der Zwischenzeit stellten wir unseren Status auf "Unterkunft nahe Pfarrkirchen gesucht" und schickten die Bestellung ins Universum. Mal sehen, was dann käme. Erst einmal mußten wir ja die B388 überqueren, das lag uns etwas im Magen, und über die Rott sollten wir ja auch noch. Also auf der Karte einen optimalen Querungsplatz in Brombach gefunden, die Bundesstraße im Ortsgebiet sollte ja zu meistern sein. 

Kurs auf Südwest genommen und los. Sepp gab uns noch ein paar Tipps mit auf den Weg, und los gings. Bei der ersten Rast mußte ich unsere Gabi nochmal füttern, in der Eile hatte ich nur eine Luftlinie am Navi, das ging nur ein Weilchen gut, das kann nix im Detail. Also ein schönes Plätzchen mit Bänken zum Rasten gefunden, notebook nochmal angesteckt und Route neu aufgespielt. Viel Akku war nicht mehr, ich war einfach nicht zum Aufladen gekommen, aber es reichte. In Brombach dann die völlig unspektakuläre B388 Überquerung, gleich gefolgt von der Brücke über die Rott - alles sehr ländlich, ganz entspannt. Dann näherten wir uns langsam unserem vorläufigen Ziel, und zeitgleich kam die Nachricht, dass wir gleich hinterm WEKO einen Übernachtungsplatz hätten, auf einer kleinen Rinderfarm, im Obstgarten. Endlich kommen wir mal zum Zelten. Das Wetter war perfekt. Ponys im abgesteckten Graspaddock, Heu und Wasser dabei, machten wir abends noch einen kleinen Fußmarsch in die Pizzeria. War nicht ganz einfach, da gefühlt alle Lokale Betriebsurlaub haben, aber ein paar haben doch auf für müde Touristen oder bequeme Pfarrkirchner. 


Bei Gnocchi, Pizza und Bruschetta beschließen wir den Abend, uns wundernd, dass beim Gehen zur Abwechslung mal keine Zurechtweisungen wegen unberechtigten Grasens nötig sind - Ponys hatten wir ja keine dabei - sehr ungewohnt. Kaum stiegen wir in unsere Schlafsäcke, da hörten wir das bekannte Geräusch: tropf, tropf....

Kommentare

  1. Hallo Ingrid ich hoffe du kommst gut und gesund an und ich hiffe Saita und Maja geht es gut Lg.Selina

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Verica, bitte melde dich!

Heimfahrt

da