Heiß bis zu später Stunde

Etappe 15 Mit den Ponys zum Ponyhof

Sonntagmorgen im Reitstall Giggenbach. Die ganze Familie macht den Stall, und wir gleich mit, ich fahre mit dem Schwiegersohn des Hauses Semmeln in FFB holen, wir frühstücken schön im Schatten, treffen wieder nette Leute und können uns heute schlecht trennen vom schönen Ambiente. Das Wetter: wie die letzten Tage, sauheiß. So reiten wir ca mittags Richtung Südwesten los, das war der Stall, der uns ein Quartier in Aussicht stellte und auch halbwegs in der Richtung lag, in die wir wollen. Wir sind bereits genügsam ob der stadtnahen „Hilfsbereitschaft“, denken uns, besser kanns heute eh kaum werden und nehmen, was uns angeboten wird. Nur mit der Weiterreise, heißts, da müßten wir früh raus. Eh gut, bei der Hitze. Wir schotterten durch Feldwege mit Ober- und Unterhitze, links und rechts Popcorn, leider in Wahrheit ohne Pop. Jede nur erdenkliche Schattenquelle wird ausgenutzt. Mit hängender Zunge und schon zu vorgerückter Stunde, wie die Temperatur schon erträglicher war, kamen wir am Ponyhof Pflaumdorf an, wo uns…. kein Mensch erwartete...? Nur die Ponys vom Ponyhof Pflaumdorf standen Spalier, das waren nicht wenige, nur bei den Menschen hatte es wohl ein Mißverständnis zwischen Senior und Junior gegeben, ersterer war auf einer Feier, letzterer nicht da, und Gott sei Dank war noch ein Pony mietender Mensch vor Ort, der uns aus der Patsche half, die Ponys kamen in den Paddock mit Heu, wir zelteten kurzerhand unterm Vordach. So wurde wenigstens das noch von der Amperluft feuchte Zelt wieder trocken, denn der Betonboden war noch „schön“ warm. Jedenfalls gabs für uns noch eine Dusche – zwar bereits im Finstern etwas schwierig zu finden, aber dringend nötig.


 

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