Endspurt - es ist vollbracht

Gemütlich am Kar-Montag ließen wir uns luxuriöserweise Zeit mit dem Frühstücken und Fertigmachen, standen doch nur 17 Kilometer auf dem Tagesplan, und da der Wetterbericht eher mäßig gut war, warteten wir in der heimeligen Küche unserer Gastgeberin ab, bis das Wetter freundlicher würde. Den Gefallen tat es uns zwar nicht wirklich, aber um eins waren wir samt unserer Gastgeberin abrittfertig und zogen trotz gelegentlicher Schneeflocken los. Die Strecke führte uns über Kollonödt, den Zwergenweg entlang (ja, dort gibt es wirklich ganze Garten-Zwerg-Kolonien!) und St. Wolfgang an Peilstein vorbei, weiter über einige Höhenmeter nach oben, doch die Ponys ließen sich davon nicht beeindrucken, sie waren zügig unterwegs. Auch ein herzhafter Galopp war dabei. Die einzigen Klagen kamen ansatzweise von unserer Neo-Mitreiterin, die meinte, so lange noch nie auf dem Pferd gesessen zu haben…! Dafür hatten wir sie ja auch mitgenommen, denn ihre eigenen Pferde sind schon etwas älter. Heute hatten wir uns schlauerweise heißen Tee in unsere Flaschen gefüllt, was zur Pause sehr gut ankam. Ohne Zwischenfälle und mit nur ein paar wenigen Metern Wegefindungs-Umweg erreichten wir das Ziel punktgenau nach vier Stunden. Zusammengerechnet kamen wir auf 240 Kilometer in 7 Tagen, was uns schon etwas stolz auf unsere Leistung machte. Dabei waren außer vergessenem Ladegerät und meiner eh schon lädierten Sonnenbrille keine Verluste oder Beschädigungen zu beklagen gewesen, die Ponys waren alle noch frisch und keines hatte irgendein Wehwehchen, alle Beine klar, die Hufe ordentlich und den Insektenschutz hatten wir definitiv nicht gebraucht. Von unseren leicht strapazierten Körperteilen reden wir jetzt mal nicht, denn die waren in ein, zwei Tagen wieder fit, als wäre nie etwas gewesen… Bei einem Abendessen beim nachbarlichen Gasthaus ließen wir den Ritt ausklingen.

Fazit: Das machen wir wieder! Wer dabei sein will, nur zu!

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