3,2,1 Countdown - Die Kunst ist es, den Camino langsam zu gehen II
Mittlerweile nicht mehr in Kilometern, nur noch in Tagen denkend und meine beiden nächsten Tagesziele so ungefähr im Auge, wollte ich wiederum früh los, weil man weiß ja nie, und außerdem war für den Nachmittag Regen angesagt. Netterweise hatten Mitch und Nathalie ihre Hilfe beim Aufsatteln angeboten, hurra! Einer meiner Wünsche ans Universum wurde schlußendlich erhört! Es ging zu dritt atemberaubend schnell… was auch gut war, denn wir hatten in der gemütlichen albergue so gut geschlummert, dass wir alle drei verpennt hatten und erst um dreiviertel acht aus den Betten krochen, sehr verwundert – aber da es so leise war am Morgen, hatten alle verschlafen. Kein Geraschel und null Geschnarche, eine Wohltat. Nun ja, im Zelt schnarcht auch keiner, ist aber nicht so gemütlich. Bereits im Dämmerlicht war aufgesattelt, der Zaun aufgepackt, und zu dritt ging es los. Teils still, teils ratschend, wieder in die Schar der Pilger einreihen. Von denen einige nicht mehr ganz so stramm wie ...